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GdS fordert Arbeitgeber auf: Homeoffice und mobiles Arbeiten als Antwort auf steigende Tankkosten stärker nutzen

Bonn, 23. März 2026: Angesichts der anhaltend hohen Kraftstoffpreise fordert die Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) die Arbeitgeber in der gesetzlichen Sozialversicherung auf, die Möglichkeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten konsequenter auszubauen und den Beschäftigten verstärkt anzubieten.

Die steigenden Tankkosten belasten insbesondere Pendlerinnen und Pendler im Sozialversicherungsbereich spürbar. Viele Beschäftigte legen täglich weite Strecken zu ihrem Arbeitsplatz zurück – obwohl ein erheblicher Teil ihrer Aufgaben problemlos von zu Hause erledigt werden könnte. Die GdS sieht die Arbeitgeber hier in der Verantwortung, vorhandene Spielräume im Sinne der Beschäftigten besser zu nutzen.

„Wer Fachkräfte halten und neue gewinnen will, darf nicht an alten Präsenzgewohnheiten festkleben, während die Spritpreise den Beschäftigten ein Loch ins Portemonnaie fressen. Homeoffice und mobiles Arbeiten sind moderne Arbeitsinstrumente, die Arbeitgeber dort einsetzen sollten, wo es machbar ist”, erklärt Maik Wagner, GdS-Bundesvorsitzender.

Die GdS betont, dass es nicht darum geht, Präsenzarbeit grundsätzlich infrage zu stellen. Dort, wo persönliche Anwesenheit für den Dienstbetrieb erforderlich ist, bleibt sie selbstverständlich unverzichtbar. Gleichzeitig gibt es in der Sozialversicherung zahlreiche Tätigkeitsfelder, in denen Homeoffice und mobiles Arbeiten längst praxiserprobt und leistungsfähig sind.

Die GdS appelliert an die Arbeitgeber, das Thema nicht als Kostenfrage, sondern als Chance zu begreifen – für zufriedenere Beschäftigte, geringere Pendelbelastung und eine zeitgemäße Arbeitskultur in der Sozialversicherung.

Pressemitteilung-Tankkosten-2026-03