Das Damoklesschwert schwebt weiter über uns: Die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD verankerten Pläne, die Gehälter der Beschäftigten bei den Krankenkassen und Medizinischen Diensten künftig am TVöD auszurichten, bleiben eine akute Bedrohung für unsere Arbeitsbedingungen und die verfassungsrechtlich garantierte Tarifautonomie.
BMG-Antwort ohne Substanz
Auf unsere Anfrage vom 20. November 2025 und unser Gesprächsangebot hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nun geantwortet – und die Antwort ist erschreckend substanzlos. Statt einer fachlich fundierten Auseinandersetzung verweist das Ministerium lediglich abstrakt darauf, dass weiterhin geprüft werde, ob eine Angleichung an den TVöD einen Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen leisten könne.
Die GdS bleibt an Ihrer Seite
Dass das BMG für eine derart inhaltsarme Antwort mehrere Wochen benötigte, passt ins Bild. Umso entschlossener vertreten wir unsere Position weiterhin deutlich und unmissverständlich. Tarifautonomie ist kein Spielball politischer Interessen, und Beschäftigte sind keine Finanzreserve. Nicht die Beschäftigten oder ihre Tarifverträge sind das Problem, sondern die seit Jahren ungelöste, politisch verantwortete Finanzierungsarchitektur der GKV.
Am 26. Januar 2026 übergab eine GdS-Delegation dem BMG tausende Protest-Postkarten.
Ihre Stimme zählt!
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Jede Stimme macht unseren Protest lauter. Wir werden alles daransetzen, die verfassungsrechtlich geschützte Tarifautonomie zu verteidigen und weiterhin für faire Arbeitsbedingungen kämpfen!
WIR kommt weiter!
Mitglied werden unter: www.gds.info/beitritt