
Der GdS-Bundeshauptvorstand hat auf seiner Sitzung am 27. und 28. April 2026 in Dortmund Kurs gehalten – in bewegten sozialpolitischen Zeiten. Als höchstes Organ der GdS zwischen den Gewerkschaftstagen analysierte er die laufenden Reformvorhaben gewohnt kritisch und konstruktiv: Viele Baustellen sind noch offen, viele Fragen unbeantwortet. Die GdS lässt das nicht unkommentiert.
Eines steht fest: Die GdS mischt sich ein. Sie begleitet politische Prozesse aktiv, sucht den Dialog mit den Verantwortlichen – und macht dabei unmissverständlich klar, wo die Interessen der Beschäftigten in der Sozialversicherung liegen.
Besonders deutlich positionierte sich der Bundeshauptvorstand gegen die politische Tendenz, die gesetzliche Rente zur bloßen Basisrente zu degradieren. Dieser Ansatz verunsichert die Beschäftigten und benachteiligt genau die Menschen, die unser Sozialsystem täglich tragen. Das ist mit der GdS nicht zu machen.
Den Blick richtet die GdS dabei auch nach vorne – und in die einzelnen Träger der Sozialversicherung: Die junge Generation rückt stärker in den gewerkschaftlichen Fokus. Der Mitgliederzuwachs unter jüngeren Kolleginnen und Kollegen gibt Rückenwind. Sichtbarkeit, Stärke, Aktionsbereitschaft – daran wird weiter gearbeitet.
„Jede Kraftanstrengung lohnt sich und zahlt sich auch langfristig aus“, brachte es der GdS-Bundesvorsitzende Maik Wagner auf den Punkt. Die laufenden Kampagnen zur Unterstützung der Tarifarbeit sind dabei nur ein Baustein von vielen.
Geehrt wurden auf der Sitzung außerdem Kolleginnen und Kollegen, die der GdS über lange Jahre die Treue gehalten haben. Ihr Engagement im Ehrenamt ist das Fundament, auf dem unsere Gewerkschaft steht.
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