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AOK Nordost: Der Startschuss ist gefallen!

Am 22. September 2021 haben die Tarifverhandlungen mit der AOK Nordost begonnen, um die angespannte finanzielle Lage zu besprechen:

Erklärtes Ziel der Arbeitgeberseite sind konstruktive Gespräche mit der GdS, um zu klären, wie man durch Einsparpotenziale bei den Personalkosten die AOK Nordost zukunftsfähig macht.

Erklärte Haltung der GdS ist: Bevor die GdS aber auch nur ansatzweise mit dem Gedanken spielt, die AOK Nordost über das Einsparen von Personalkosten zu sanieren, ist zunächst einmal die AOK in der Pflicht!

Die AOK Nordost muss uns zunächst einmal detailliert erläutern, dass eine finanzielle Notlage besteht. Der erste Verhandlungstag war primär von diesem Darlegungsversuch geprägt.

Wichtige Informationen fehlen uns aber noch! Wir müssen die Ursachen verstehen, um die Lösungsansätze der AOK Nordost nachvollziehen zu können. Sobald wir diese weiteren Informationen haben, werden wir in den nächsten Verhandlungsrunden erneut über die finanzielle Lage diskutieren.

Die GdS steht dabei für ein klares Statement: Es muss eine finanzielle Notlage vorliegen. Aber selbst wenn das der Fall sein sollte, darf nicht der erste Griff ins Portemonnaie der Beschäftigten erfolgen!

Reichen nicht die bereits begonnenen Einsparmaßnahmen aus, um die AOK Nordost wieder zukunftsfähig aufzustellen?

Erst wenn all das glaubhaft und sinnvoll dargelegt ist, ist es an der Zeit, weitere Sanierungsmöglichkeiten über die Personalkosten in den Fokus zu nehmen.

Wie gehtʼs weiter?

Bereits in der nächsten Woche, am 29. September 2021, starten wir die nächste Verhandlungsrunde.

Sichern Sie sich unsere Beratung und Vertretung für den Fall der Fälle!

Werden Sie Mitglied unter www.gds.info/beitritt! Wenn nicht jetzt, wann dann?

Für die GdS verhandelten: Ronny Marks, Silvia Delin, Ellen Lemke, Maik Ritter, Susann Schumacher, Manuel-Markus Skircke (alle AOK Nordost), Monika Atzert und Christina Schlegel (beide GdS-Bundesgeschäftsstelle)