Menü Close

Nachgebessert – aber nicht gut genug!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie angekündigt, haben wir die Tarifverhandlungen am letzten Freitag fortgesetzt.

Erste Forderung erfüllt

Gleich zu Beginn hat der Vorstand auf unsere Botschaft reagiert und Bereitschaft erklärt, das vorab übermittelte Angebot nachzubessern. Gleichzeitig wurde aber leider auch deutlich, dass man auf Seiten der KKH die finanziellen Möglichkeiten und auch den Nachholbedarf gegenüber anderen Ersatzkassen etwas anders einschätzt als wir.

Zweite Forderung auch erfüllt

Eingesehen hat man auf Arbeitgeberseite, dass ein zusätzlicher Finanzierungsbeitrag von Seiten der Beschäftigten für die Anlage 7 oberhalb der 0,4 Prozent, die im Bereich der VBL tarifvertraglich vereinbart wurden, nicht akzeptabel ist. Schon gar nicht beim jetzigen Verhandlungsstand, wo für die GdS der tatsächliche Sanierungsbedarf nicht transparent ist. Zudem ist durch den geplanten und von der GdS unterstützten Wechsel des Durchführungsweges bei einem anderen Anbieter mit einer Verbesserung der Rendite zu rechnen, was den Sanierungsbedarf reduziert.

Beim Gehalt sind wir auseinander

Folgende Gehaltsanpassungen wurden uns dann angeboten:

– Erhöhung um 2,9 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2019

– Weitere Erhöhung um 1,0 Prozent zum 1. Januar 2020

– Erhöhung der Ausbildungsvergütungen auf das Niveau der anderen Ersatzkassen

– Laufzeit bis zum 30. Juni 2020

Im Gegenzug soll ein zusätzlicher Beitrag von 0,4 Prozent für die Anlage 7 zum 1. Januar 2019 von den Beschäftigten getragen werden.

Das wären also unter dem Strich lineare Anpassungen um 3,9 Prozent für 18 Monate, von denen aber nur 3,5 Prozent bei der Mehrheit der Beschäftigten ankommt, weil die allermeisten 0,4 Prozent zusätzlich für die Erhaltung der Anlage 7 aufwenden müssten.

Wir haben deutlich gemacht, dass wir in 2019 eine „3 vor dem Komma“ erwarten, die auch tatsächlich bei allen Kolleginnen und Kollegen ankommt. Eine Laufzeit von 18 Monaten können wir uns vorstellen, wenn ein weiterer Erhöhungsschritt zum 1. Januar 2020 zu einem insgesamt guten Ergebnis führt, auf dem dann in weiteren Verhandlungen aufgebaut werden kann. Unter dieser Prämisse würden wir einen zusätzlichen Arbeitnehmerbeitrag von maximal 0,4 Prozent mit einer Überprüfungsklausel für die Zukunft akzeptieren.

Also vertagt!

Da der Vorstand am Freitag nicht bereit war, sein Angebot nachzubessern, haben wir die Verhandlungen auf den 28. Februar 2019 vertagt.

Wir begrüßen, dass sich der Vorstand endlich auf uns zu bewegt. Es sind aber noch Schritte zu gehen…

Unterstützen Sie unsere Tarifarbeit! Senden Sie ein Signal an die KKH!

Mitglied werden unter www.gds.de!

Für die GdS verhandeln: Stephan Kallenberg, Benedikt Arnhardt, Guido Becker, Alexander Harrison, Egbert Lux und Peter Schuster