Erste digitale Verhandlungsrunde
Am vergangenen Montag fand die erste digitale Verhandlungsrunde zwischen der GdS und der vivida bkk statt. Als GdS sind wir mit einer Forderung von 6,0 Prozent in die Verhandlungen gestartet. Seitens der vivida bkk wurde diese Forderung als nicht zeitgemäß und nicht finanzierbar abgelehnt. Wie zu erwarten, wurde auf die schwierige finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt verwiesen, die auch der vivida bkk Sorgen bereitet.
GdS macht Maßstab deutlich:
Orientierung an BKK-Tarifgemeinschaft
Wir haben dagegen auf den Tarifabschluss bei der BKK-Tarifgemeinschaft hingewiesen. Bekanntermaßen profitieren eine ganze Reihe von Kolleginnen und Kollegen in der vivida bkk von diesem Abschluss. Deshalb ist das auch in den Gesprächen zum HTV unser Maßstab. Wir wollen nicht, dass die Kolleginnen und Kollegen, für die der Haustarifvertrag gilt, wieder zurückfallen – nachdem wir in der letzten Tarifrunde im HTV ein besseres Ergebnis erreicht haben.
Arbeitgeberangebot: 2,0 Prozent ab Juli 2026 – GdS lehnt ab
Die vivida bkk legte der GdS ein erstes Angebot in Höhe von 2,0 Prozent für zwölf Monate vor. Diese 2,0 Prozent sollen zudem frühestens ab Juli 2026 gezahlt werden. Zusätzlich schlug die Arbeitgeberseite vor, den Beschäftigten einen zusätzlichen freien Tag am Geburtstag zu gewähren. Wir haben das Angebot als insgesamt unzureichend abgelehnt.
Die Verhandlungen werden am 20. Februar 2026 fortgesetzt.
Für Sie in der GdS-Tarifkommission aktiv: Stephan Kallenberg (GdS-Bundesgeschäftsführer), Birgit Flier, Sabine Gruber, Thorsten Schaper, Michael Bauer, Knut Erdreich, Nicole Oertel
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